Überfischung der Meere

Schon 1998 waren 60% der wichtigsten Fischbestände überfischt. Manche Fischsorten (z.B. Kabeljau, Haie,…) sind bereits vom Aussterben bedroht. Mit den Fischen sterben auch die Tierarten aus, die sich von ihnen ernähren, beispielsweise Seevögel, die zu bestimmen Jahreszeiten auf Fischschwärme angewiesen sind. Sea Shepherd zeigt auf ihren Webseiten auf, wie in industriellem Maßstab blindwütig die maritimen Ökosysteme zerstört werden, vergleichbar mit der Abholzung des Regenwalds. 30% des Fangs gilt als Beifang und wird tot oder verkrüppelt wieder ins Meer zurückgeworfen. Haifischflossen werden den Tieren lebend abgetrennt, die danach hilflos verenden. Wir sind dringend aufgefordert auf Meeresfisch zu verzichten. Man kann ja immer noch gezüchtete Sorten, wie z.B. Forellen, essen. Keinesfalls sollte man aber statt Fleisch Meeresfisch zu sich nehmen, denn damit boykottiert man zwar die Massentierhaltung, unterstützt aber statt dessen die Zerstörung der Meeres-Ökologie und das Aussterben ganzer Tierarten. In Zukunft können Aquakulturen, in denen bestimmte Meerestiere bereits gezüchtet werden, hier Abhilfe schaffen. Derzeit bringen diese aber extreme Wasserverschmutzung mit sich. Der WWF bietet einen Fischführer als Ratgeber für Fischesser mit verschiedenen Qualitäts- und Bedrohungsstufen. Wer nicht auf Fisch verzichten will, kann hiermit die am wenigsten bedrohten Fischarten auswählen.

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